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„Wer bin ich?“ – Ein Weg des Philosophierens

Eine subjektive Interpretation über „Gott und die Welt“.

Die Einführung

von „Der Weg des Philosophen“, philosophische Gedanken zu Gott und der Welt. Eine autodidaktische Analyse philosophischer Gedanken zur Selbstfindung.

Meine Absicht mit dem Weg vom Philosophieren war Selbstfindung zu vollziehen und diese als öffentliche Publikation zu teilen. Ich versuche eigene Eindrücke zu formulieren und Querverbindungen in überlieferten Zeitzeugen zu erkennen. Es ist heute schön zu philosophieren, vieles ist schon vorbereitet von den großen Denkern der Zeitalter. Die schönste Tätigkeit finde ich das Transzendieren. Sei also eingeladen den Geist zu öffnen und an dieser Seele Anteil zu erhalten.

Das eigentliche Werk meiner Philosophie „Der Weg des Philosophen“ ist es innerste Überzeugung des Individuums wecken und offenbaren zu wollen. Es wäre natürlich sehr gut diese Gedanken zu erfahren, aber dass Du sie einmal wecken lassen könntest ist auch schon sehr viel wert. Ich wollte Selbstfindung, aber die Bereicherung war sich selbst dabei zu verlieren.

Eine Geschichte

erzählte von einem kleinen Jungen, welcher seinen Vater nach dem Sinn des Lebens fragte und warum er vieles nicht versteht auf der Welt. Sein Vater sagte ihm, dass er einmal, an einem schönen Tag, alles verstehen würde. Diese Geschichte erzählt davon, dass dieser eine Tag nie kam.

Vielleicht bist Du schon lange dazu entschieden für das Himmelreich zu leben. Möglicherweise ist der Himmel eine Vorstellung, was wir nach dem Leben erwarten. Man erzählt Wunder vom Hörensagen und macht Bilder von einer Vorstellung, dass ein besseres Leben möglich ist; um uns von dem Elend dieser Welt Hoffnung zu geben und dies zu ertragen. Solange man in dieser Welt ist, unterliegt man ihr, mit ihren Gesetzen aber der Glaube ist ein Wunder, denke ich.

Einmal werden auch unsere Kinder uns fragen, „Warum verstehe ich vieles nicht?“ Wir antworten: „Ein Tag wird kommen …“.

Ich hatte

schon gebetet und eine Antwort sprach in meine Gedanken, „Vertraue mir“ und immer antwortet Gott mit „Vertrau mir“. So habe ich bei mir selbst gesagt, „Ich bin nicht fähig zu vertrauen und auch nicht um zu vergeben“; ich möchte es, aber ich kann nicht aus mir selbst.

Gott antwortete wieder oder vielleicht auch nur Gedanken antworten: „Wenn ich den Willen gegeben habe, werde ich es auch erfüllen.“ (Bibel: Philipper Kapitel 2, Vers 13)

Ich betete wieder: „Wenn Du mich nach Deinem Ebenbild erschaffen hast, so darfst Du nicht fordern, dass ich Dir dienen muss, sondern Du solltest meine Würde wahren für Deine Ehre“. Gedanken antworteten dann, „Ich will Dir jetzt dienen“; im selben Kontext könnte ich aber auch dies nicht akzeptieren.

Die Worte von Yahshuwah (Jesus):

„Wenn Du Dir von mir nicht dienen lässt, können wir keine Gemeinschaft haben.“ (Bibel: Johannes Kapitel 13, Vers 8. – 9)

Gott hat Menschen den unwürdigen Bedürfnissen dieser Welt mit Wünschen hergegeben und ein Gericht erschaffen für ihr Ende, zu ihrer Schande oder Ehre, am Ende. Welchen Sinn erkenne ich, wenn ich meine Rede an Gott kreiere, aber alles Existierende wie auch der Wille aus ihm geschaffen wurde? Man könnte meinen, einmal wird Gott vielleicht erkennen, dass er mehr sich selbst betrügt darin, oder sollte ich eher sagen wir werden es einmal erkennen?

Gott ich, liebe Dich aber ich hasse, was Du getan hast. Wenn Du am Ende zu mir kommst und fragst, wie Du es tun sollst für mich, sage ich: „Mache es so gut wie möglich aber vergesse nie, dass ich Dich liebe“.

Ich hatte gedacht,

Liebe sei der höchste Wert, also entschied ich mich den Glauben zu lieben. Den Glauben will ich lieben und an diese Liebe glauben; so liebe ich auch mich selbst, wenn ich letztlich allein bin, im gerechten Licht. Dort wohnt auch Gott, den wir gerne annehmen.

Liebe fordert nicht, sondern ist unglaublich reich und endlos bedürftig sich zu teilen. Liebe, möglicherweise die einzige Tatsache, welche Werte in die Welt vermittelt ist die stärkste Kraft zur Überwindung. Sie möge Glück sein, welches sich gegenseitig Kraft gibt für den Frieden. Die Ablehnung würde verursachen, dass man sie nicht empfängt, aber töten kann man Liebe nicht.

Die Liebe ist eine Tatsache von Ewigkeit, auch Gott liebt immer gleich fortwährend und ich finde es auch durchaus überheblich einem Tier die Existenz von Bewusstsein und Seele zu leugnen, denn man kann deutlich auch bei den Tieren erkennen, dass geliebt wird.

Wenn der Geist

erwacht und der Mensch beginnt zu erkennen, „Ich kann selber Entscheidungen treffen“; beginnt auch eine Suche nach Beratung und Lust am Wissen. Man will sich als Individuum sehen und sich von dem befreien was uns beherrscht, ein Individuum will sich auch abgrenzen. Ungehorsam oder Unterwerfung oder der Glaube und Vertrauen gehören zum Menschen als ein grundlegender Charakterzug als philosophisches Prinzip, spielerisch zwischen Zugehörigkeit und Individualität, was den Menschen definiert.

Man erkennt eine Gesellschaft, in welcher jeder seine eigene Autorität bilden möchte als Rebell. Manch Einer würde in den Krieg ziehen, mit der Wahrheit und Gerechtigkeit als Waffen, gegen eine Politik und Religion, welche nur Gesetz und Pflicht lehrt. Was haben wir denn, an dieser Welt, mit den Satzungen, was eine Verbundenheit in der Wahrheit aufheben könnte? Besser wäre es die Wahrheit zu finden und nun, wenn sie einem dann töten ist doch die Wahrheit mehr wert.

Jeder war einmal ein kleiner Junge oder ein Mädchen und hat an eine gute Zukunft geglaubt. Schon in der Kindheit werden Eltern über Ihre Sichtweise befragt und Menschen versuchen die Dinge zu verstehen oder zu erreichen, welche sich dem Individuum als Mysterium offenbaren.

Die Religion

lehrt uns sinnvolle Gesetze, doch musst Du verstehen, dass wir jetzt eine andere Zeit erfahren als diese Anweisungen gegeben wurden. Diese Welt gibt viele Regeln an uns vom Äußeren, aber was im Innern ist, soll man steuern und die beste Absicht offenbaren. Das Innere im Mensch soll Gerechtigkeit erhalten und nicht die äußeren Richtlinien oder Umstände ein Bewusstsein brechen. Das Evangelium bedeutet, Gott hat vergeben und hält also Frieden mit uns. Nicht die genauen Wortlaute von überlieferten Texten sind weg-leitend, sondern was das einzelne Individuum daraus machen könnte in einer eigenen Umsetzung.

Mit der Bibel wird eine Idee als Vertrag deklariert, in dem Gott, Yahshuwah (Jesus) und der Geist Gottes einig und als Einheit auftreten. Diese Ideologie geht aus zum Menschen und von diesem zum nächsten Menschen als Bindung ihrer Gemeinschaft. Von letzterem geht die Bindung wieder zurück zu Gott und auch wieder zum weiteren Menschen, wobei alle Beteiligten gleichwertig zu betrachten sind, als Einheit, gerechtfertigt durch Glauben.

Wenn Du zur Kirche gehst, suche Lehrer und Erfüllung in sozialen Bedürfnisse aber suche Gott auch sonst, weil man ihn dort nicht einsperren könnte.

Die Entscheidung

Glauben anzunehmen ist eine Einbahn-Entscheidung. Wenn die Wahrheit im Wort akzeptiert wird, kann das nicht mehr ändern, weil dies ein Wechsel, beziehungsweise die Bekehrung ist und Gerechtigkeit durch Glauben kommt. Wenn erwiesen wäre, dass kein Gott existiert, würde die Struktur aus dieser Ideologie doch sinnvoll scheinen.

Ein Dualismus prägt die Gesellschaft, Leben nach dem Gesetz oder durch Glauben. Das Gesetz definiert Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Nahrungsbedarf, Schlaf, Fortpflanzung und auch den Tod. Der Glaube hingegen lässt Dinge entstehen durch seine Kraft der Überzeugung und Vorstellungskraft. Der Glauben deklariert Gerechtigkeit für die Seele und wirkt in immer fortfahrender, willentlich schöpferischer und zum Fortschritt zeugenden Kraft. Zu Überwinden und alle anderen Dinge kommen später daraus, denn den Willen hat Gott gegeben wie alle Wunder, die man nicht selber hätte tun können.

Sünde ist nicht eine Tat. Diese ist immer relativ und auch reaktiv zu betrachten. Eine schlechte Handlung wie Drogenkonsum kann in einem bestimmten Umfeld eine gute Erfahrung sein und therapeutisch indiziert, Mord kann beauftragt sein oder Liebe auch bedrängen. Man sollte nie einen Anderen als schuldig betrachten, wegen eines dieser Dinge. Ein anderer Mensch tut es möglicherweise mit Gottes Willen und erfüllt seinen Auftrag darin. Eine Strafe der Sünde wäre Trennung von Gott, während Sünde diese Trennung selbst ist.

Man betrachte philosophieren als einen Konflikt zwischen Wahrheit, dem Mystischen aber oft auch mit dem, was einer zu glauben begehrte.

Der Streit

von Herkunft, Wissen oder Glauben. Kann man nicht sagen, dass das Eine stimmen mag und auch das Andere? Ich denke, dass der Glaube kein Ausweg, sondern vielmehr ein Antrieb zur Wahrheitsfindung sein müsste.

Zitat Eckhart von Hochheim (1260 bis 1328):

„Es muss nicht immer alles wahr sein was Gelehrte predigen und nicht alles, was Wahr ist, muss überall gesagt werden“.

Die Philosophie lehrt, dass ein Mensch Existenz verstehen möchte und wissen will, woher man kommt, um zu seinem Ursprung zurückzufinden und diesen zum Ziel bringen. Wo Du herkommst, kannst Du aber nicht mehr ankommen, da Deine Zeit sich weiter gedreht hat. Die Existenz ist möglicherweise unendlich groß und das menschliche Denken hat es dennoch erreicht, selbst dies zu ergründen mit unglaublichen Erkenntnissen. Es bedeutet nicht, dass man Lehrer sein müsste, wenn man Philosophie; die Bedeutung von Worten als Wegweiser oder Hinweis versucht, sondern Der Mensch erkennt sich selbst und erforscht sein eigenes Bewusstsein.

Auf dem Weg zur Erleuchtung gibt es viele Funken, wie Sterne am Himmel, welche den Weg weisen. Die Art wie Einer das Leben betrachtet, ist nicht gleicherweise eines Anderen.

Gott wischt

alle Tränen ab“; dieser Gedanke wird noch schöner, wenn es nicht wahr wäre, weil es dann so traurig wäre und diese Traurigkeit den Gedanken wundervoll zu betrachten gibt. Wäre diese Welt keine Prüfung, eine Welt mit Segen oder Fluch, wie wollte man Überwinder werden? Vielleicht ein Weg der goldenen Mitte, würde Salomon lehren, oder das Eine zu tun und das Andere nicht lassen. Diese Welt ist verführerisch mit Sex und Rausch und auch Ich würde dies nicht ablehnen. Wir sind heute hier und man fragt sich, was man falsch gemacht hat. Schuldige werden gesucht aber manchmal wird sogar das Opfer beschuldigt.

Wenn Du Gott sein müsstest, würdest Du etwas ändern? Die Antwort nein scheint mir richtig. Wenn Gott etwas verändert, nimmt er dem Individuum die Chance zu überwinden. Hat er alles geschaffen, ist es bereits perfekt. Man müsste Gottes Schöpfung zustimmen. Wenn man Gott um ein Wunder bittet, gibt er uns eine Prüfung, welche kein Mensch bewältigen könnte und dann erfüllt er die Prüfung für mich. Das ist dann das Wunder.

Bettler, Diener und Könige:

Der Diener und der Bettler begegnen sich; der Diener überhebt sich oder hat Erbarmen, der König herrscht über beide und Gott hat alle erschaffen.

Keiner von uns hatte für seine Existenz ursprünglich Leistung erbracht, wie auch Wasser unbezahlbar wäre aber frei in der Natur vorhanden ist. Mächtige herrschen über uns und wenn ein Befehl oder Urteil gegeben wird, unterliegen auch wir. Ein tiefes Verlangen nach mehr Eigentum treibt den Menschen an, wobei doch der am meisten gewinnt, welcher nichts verliert. Wer am wenigsten bedarf und bescheiden dankbar ist, wäre Gott am nächsten.

Die Welt hat Strukturen und Regeln. Wer Regeln ändern möchte, befindet sich im Krieg mit der vorhandenen Struktur und somit ist es auch legitim sich gegen jede Änderung und Kritik zu wehren. Dem Volk soll eine Richtlinie gegeben werden mit Regeln und Pflichten. Die Menschheit findet durch Einhalten von Rechten vermeintlich Freiheit. Ein Theater, welches dem Um-Dekorieren der Liegestühle auf der sinkenden Titanic gleicht (14. April 1912 gegen 23:40 Uhr). Es ist sinnvoll, eine subjektiv deklarierte Legitimation, unbedachte Fehlreaktionen vorweg zu nehmen und eine Ordnung zu schaffen.

Menschen achten oft nur Reichtum und Gewalt aber den einten, gab Gott Weisheit. Allgemein wird die Staatsordnung infrage gestellt, Dominanz gilt als attraktiv und Geld wird geehrt, anstatt das Leben zu achten. Es werden Spenden oder wohltätige Anlässe ausgerichtet aber hilft das wirklich jemandem? Dem Wohltäter würde auch nicht geholfen, wenn es Seiner nicht mehr würdig zu ertragen ist und dieser muss alles zurückgeben was er benötigte.

Man ist sich selbst der Nächste, in der gegenseitigen Übervorteilung und Absicht zum Gewinn; alles mit dem Ziel, Reichtümer anzuhäufen und Kaufkraft zu fördern. Ein pervertierter Grundsatz, wenn man betrachtet, wie Geld eigentlich entsteht, im gegenseitigen Kreditverhältnis von Staat und Bankwesen und Bürger werden letztlich zur Besteuerung gefordert, wobei der Staat noch nicht grundsätzlich für zufriedenes finanzielles Einkommen aller Bürger eintritt und haftet, obwohl Bürger den Staat ursprünglich gründen.

Die Menschen,

von der Realität verblendet! Wie in einem Theater sieht man einen Vorhang sichtbarer Dinge und gibt sich damit ab. Von dem Äußeren beherrscht, immer reaktiv und Untertan der Wirklichkeit; eine Herrschaft im Bereich vom Horizont. Wir sind hier, essen, trinken und brauchen Gemeinschaft miteinander. Man ist immer neu hungrig, solange man in dieser Welt ist. Hebt man den Vorhang, könnten Interessen vielleicht andere Dimensionen annehmen.

Betrachte was man sieht ohne die Wahrnehmung von äußeren Gesetze und Vorstellungen, welche den Menschen beherrschen. „Schließt die Augen, jetzt ist alles möglich“.

Ich will lehren, dass Gott kein einfacher Gott ist. Es ist nicht ausreichend ihn zu erklären, weil Gott will, dass wir mit ihm umgehen und dass wir ihn wirklich verstehen. Am Sonntag gehen viele Menschen in die Kirche und danach wollen sie Samariter sein. Sie Sagen „Es ist mein Gott und nicht der von den Anderen“. Sie sagen, das Haus gehört ihnen und es geht um das Königreich. Seht, Gott ist das Königreich und man lebt unter dem Himmel, also sind diese arm und uns gehört die Welt.

Ich habe mühe. Immer wollt Ihr Euch in neue Gesetzlichkeit begeben und Pflicht einem Vertrauen vorziehen. Denkt man wirklich Mensch zu sein, also autonom und will an einen freien Willen glauben? Einen Mächtigeren suchen sie, um sich zu unterwerfen, vermeintlich Sicherheit zu empfinden und dazu noch Gerechtigkeit durch Gesetz. Viele beten nach ihren Wünschen und sagen, wenn Gott ihnen etwas geben würde, dann ist das vollkommen. Aber sehe Du, Gott hat Dir Dein Leben gegeben und Du bist schon vollkommen.

Man sollte akzeptieren und einander annehmen ohne Forderung, als einziges Recht.

Man könnte sagen, dass man nur noch auf Gott hören wollte und er alle Dinge lenken möge, doch irgendwann kommen Prüfungen, wodurch sich der Glauben bewähren muss. Der Lehrer schweigt in der Prüfung grundsätzlich und dann ist es an der Zeit, selber zu handeln und eigene Worte zu finden. Nur wer das Gelernte auch selbst umsetzen kann, erhält die Bestnote.

Eine Geburtsstunde

wird der Philosophie bei Thales gegeben, der von 625 vor Christus bis 547 vor Christus lebte. Am 28. Mai 585 vor Christus ereignet sich die Vorhersage einer Sonnenfinsternis aufgrund seiner Berechnungen und traf pünktlich ein.

Thales soll seinen Intellekt zur wirtschaftlichen Überlegenheit genutzt haben, wodurch das Fach endlich Anerkennung erlangte aber Ideen der Philosophie sind sicherlich schon früher im Bewusstsein einiger Menschen verankert gewesen als uns bekannt sein könnte.

Von Thales ist nichts eindeutig überliefert. Unser Wissen begrenzt sich hier auf Überlieferungen von Fragmenten. Schriftlicher Nachweis scheint zu offenbaren, dass unser Denken und die Geschichte nur das glauben will, was Menschen glauben sollen. Was man aber sagen könnte, ist, Thales hat Wasser zum Ursprung der Welt deklariert und Abstand vom Dogma der Religion genommen. Er hat eine wirkliche These erstellt. Da heute erkannt ist, dass Wasserstoff das erste Element nach dem Urknall sein muss, ist solche Erkenntnis von Thales doch phänomenal.

Ich denke,

also bin ich“, sagte einst der bekannte Philosoph René Descartes zu seinen Lebzeiten zwischen 1596 und 1650. Den Satz thematisierte auch schon früher Sankt Augustinus (Todestag 26. Mai 604, England) als erster Erzbischof von Canterbury.

Die These von Descartes ist mir sehr sympathisch, weil jedes Individuum sich eigene Gedanken machen kann und daraus Werte schöpfen. Was gedacht wird ist, das Sein; und was ist, wird nur real, wenn ich es auch als Gedanke wahrnehme. Diese Aussage mag klar als eine Lüge erscheinen aber auch beispielsweise Lügen erscheinen nur als wahr, wenn man sie glauben kann.

Die Idee, dass ein Gedanke genügend Gewicht für die Realität besitzt, als Grundlage der Forschung, mit konsequenter Ausschließung irreführender Überzeugungen, brachte Descartes zu solcher Schlussfolgerung. Ein Gegenüber für diese Aussage finden wir in der gewürdigten Poesie von William Shakespeare, dem 16. Jahrhundert zugeordnet, aus dem Werk Hamlet, Prinz von Dänemark: „Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage“. Ein Satz, welcher ursprünglich in Situation von existenzieller Bedeutung zitiert werden sollte.

Ein Wesen vom philosophischen Gedanke kann an allen Orten sein während es alles durchforscht, was ihm gefällt, aber niemand wird es gefasst bekommen, wie wenn dieser Ort ein Nirgendwo sein könnte. Das Nirgendwo an allen Orten oder vielleicht alle Orte im Nirgendwo zur gleichen Zeit.

Wir begegnen Platon

(427 vor Christus bis 348 vor Christus), wenn die Liebe betrachtet wird.

Etwa 70 Jahre kann ein Mensch leben bevor er sein Gewebe und das Leben hergeben muss. Oft wird man verkannt oder irrt. Man findet hier Glück, Gelingen und auch Liebe. Alle trachten nach Glück aber letztlich ist man doch alleine damit. Man kann sich oft verlieben oder begehren aber vielleicht wird Hoffnung auch enttäuscht.

Platonische Liebe wird oft fälschlich interpretiert, es handle sich um eine Beziehung mit dem Ausschließen sexueller Handlungen. Zudem sogar noch zu Unrecht Platon zugeordnet. Lustlos oder enthaltsam sollte man einen Philosophen nicht betrachten. Im Gegenteil, sie waren oft auch gleichgeschlechtlichen Partner nicht abgeneigt. Ihr aber schränkt Euch noch in der Fortpflanzung ein, dann unterstellt man das dem Willen von Weisen, Philosophen oder sogar Gott. Ich finde keine Blume, die sich so verhält.  Der eigentliche Gedanke von Platon, als Lehrling, stammt von Sokrates, und Sokrates kannte die Idee von einer Seherin namens Diótima (weise Frau aus Mantineia in Arkadien (Platons Dialog Symposion)).

Die Idee könnte bedeuten: „Das Schöne ist würdig geliebt zu werden und darin nicht das Objekt dieser Empfindung, sondern ein Grund für dieses Begehren und auch ein Ursprung der Empfindung soll erkannt und geehrt werden aber in Bescheidenheit und nicht im maßlosen Überfluss.“ Der von fleischlichen Dingen zeugungsfähige vermag im Fleisch zu zeugen und sich durch Nachkommen verwirklichen. Würde, der geistlich Zeugungsfähige zeugen wollen, würde dieser nur das Schönste wünschen um zu Zeugen und im Hässlichen niemals mehr.

Die Schönheit zu betrachten und genießen, bedeutet sie zu besitzen.

Menschen wollen schön sein. Wenn sie Kind sind bewundern sie das Alter, wenn sie erwachsen werden bewundern sie Gesundheit und im Alter die Jugend. Ihre wahre Schönheit zeigt sich erst, wenn sie beginnen ehrlich zu sein und nicht mehr bestreben etwas anderes zu sein als sie immer waren.

„Ich begehre“,

während die Worte beim Aussprechen den Wert verlieren, doch beweist mein eigener Wert und der von Eros beweist sich, wenn die Liebe wahrhaftig ist.

Die Liebe begegnet als größte Kraft zur Selbstverwirklichung um letztlich ein dankbares Ende zu erleben. Liebe könnte allen Menschen Frieden und das Glück schenken. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für uns das Selbst zu vergessen und einem anderen Glück zu geben. Ein offenes Ende kann Ergebnisse eines Versuchs beweisen, wenn man bereit ist in diese Vollendung zu gehen.

Frieden ist für Sieger. Sie erstiegen Kriege und fliehen nicht. Sie fliegen nun mit göttlichen Flügeln und sind zum Würden-Tod auch froh. Wenn sie verloren sind oder verletzt, dann wären sie doch mit hoher Ehre besetzt und mit heiligem Blut bedeckt. Zuletzt sind sie dort wo nichts mehr eilig und wo auch kein Feind mehr ist. Dort weint man nicht und trinkt man auch kein Wein, noch nicht. Dort wo unser Docht anfängt und die Flamme endet, ist ein Anfang und das offene Ende. Finde eine Bestimmung, die Du im jetzt siehst. Dafür bekenne dann, um Dir den Weg zu ebnen und uns durch das Himmelstor zu tragen, wenn wir alle in die Vollendung gehen.

Platon hatte

eine versteckte Realität der Ideen hinter der Realität, in welcher wir Leben deklariert. In unserer Realität erhalten wir einen Blick auf diese versteckte Welt durch die Schatten, welche sie in die für uns wahrnehmbare Existenz wirft. Sein Höhlengleichnis im Werk Politeía zeigt, wie die Erkenntnis die Gefangenen verwirrte. Sie töteten den Erkennenden zuletzt. Dem Armen würde vielleicht letztlich noch das Leben vergönnt, das beginnt schon, dass man ihn nicht anhört, zum Schweigen bringt. Wenn man ein Prophet wäre, würde dies nicht interessieren, sie würden ihn doch töten wie alle vor den Zeiten.

Die Einsicht von Platon (etwa 500 vor Christus), wurde auch Yahshuwah (Jesus) zugeteilt und von ihm überwunden nach Zeugen der Bibel. Er war vollständig frei in innerer Seele und bietet Frieden mit Gott an, durch seine und Gottes Kraft. Yahshuwah (Jesus) wandelte bei uns, erzählte wunderbare Dinge, er sagte: „Ihr seid frei“; und zuletzt deklarierte er unsere Gerechtigkeit und Rettung darin, dass wir glauben. Wer seine Worte glaubte, die er lehrte, wurde gerettet und frei. Hätte er seine Lehre widerrufen, hätte man ihn sicherlich getötet. Aber er hat das Gesetz und den Tod zurecht darin überwunden, dass er seine Überzeugung nie verließ.

Solches könnte man auch Sokrates (469 vor Christus bis 399 vor Christus) zuordnen, welchem die Strafe des Freitodes durch den Schierlingsbecher zugeteilt wurde.

Zitat Sokrates:

„Nun ist es Zeit für uns zu gehen; ich zum Sterben und Ihr um zu Leben. Wer von uns aber das bessere Los erhalten hat, wissen die Götter“.

Platon ist

zum Philosophen geehrt worden. Wer seine Seele investiert ist ein Künstler.

Der Philosoph ist nicht der Lehrer oder wer die Aussage aufschreibt, sondern das Individuum, welches über Aussagen und Tatsachen forscht.

Gott, das Schicksal, Vorsehung oder Philosophie, das ist alles ein Bild. Menschen haben erkannt, dass da mehr ist als was wir sehen. Das Wort und Bild sind aber nicht die Tatsache, welche gemeint ist, sondern ein Hinweis um uns den Weg zu zeigen. Im Sonnengleichnis erklärt Platon, wie die Realität nicht an der subjektiven Erfahrung erkannt wird. Die Sonne ist der Grund, warum ein Gegenstand gesehen wird, aber dieser Gegenstand würde uns nicht verraten, dass wir nicht ihn sehen, sondern das Licht der Sonne, welches darin imitiert wird. Dafür müssen wir zuerst diese Tatsache erkennen. Genau so ist die Welt der Ideen. Eine Idee wird uns nicht sagen, was der Grund ist, warum man diese Idee gerade hatte und dennoch ist es grundsätzlich etwas Gutes eine Idee zu haben.

Bei der Erkenntnis, dieses zu erkennen, versuche nicht diesem einen Namen zu geben, weil man nicht noch näher kommt. Platon schrieb, Erkennen ist die einzige Möglichkeit. Ein Name oder Wort wäre ein Bild davon und führt in die Höhle vom Höhlengleichnis zurück. Nun als Beispiel, wie es eine Box gibt, in der ich lebe und diese schränkt mich ein. In meiner Hand ist wiederum eine kleine Box, in welcher Gott sich befindet, wie ich ihn mir vorstelle und umsetze. Die Schöpfung Gottes ist aber die Idee hinter diesem Beispiel.

Als Hypothese denke ich angelehnt an Platon, dass Bestandteile wie zum Beispiel Materie im Vakuum zwischen Existenz und dem Nichts, wie ein Widerstand zwischen positiver und negativer Energie beim Strom entstehen. Positiv fließt auch hier zu Negativ und der Widerstand (Existenz) erglänzt. Der Widerstand symbolisiert unsere Realität, das Sein. Die Realität betrachte man hier als Hindernis, was die Kraft vor der Existenz, welche sie entstehen lässt, die Dunkelheit zu trennen verhindert. Ein unendliches und endlos großes Sein als Existenz, könnte in unendlichem Raum, an allen sozusagen unendlichen Orten gekommen sein und die Leere dazwischen dehnt sich aus. Gravitation hält das einzelne physikalische System im Gleichgewicht, während durch Masse Zeit definiert wird.

Jede Ideologie

lässt ein kleines bedeutendes Detail aus, das fehlende Glied im Kreislauf zum Glück. Wer seine Strategien verfasst nutzt diese Kleinigkeit. Die Forschung sucht und alle Geheimnisse deuten dieses kleinste Teilchen, welches entscheidend für alle Erfolge sein müsste. Eine Kleinigkeit, als gemeinsamen kleinster Nenner, will ich Wahrheit nennen. Diese Wahrheit wäre Macht oder die Tatsache, welche Dinge erschaffen kann aber eine traurige Tatsache.

Die Worte von Yahshuwah (Jesus):

„… Werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch frei machen“. (Bibel: Johannes Kapitel 8, Vers 32 – 33)

Es schafft sich Bedrückung Raum, wenn Dein Blick ins Leere geht und die Gedanken abdriften, um Wahrheit zu fokussieren, denn sie würde missbraucht. So ist das Leben, würdest Du fordern was Dein Bedürfnis ist, wird auch Deine Hoffnung zunichte.

Zitat Eckhart von Hochheim (1260 bis 1328):

„Wenn ich Gott nicht zwinge, dass er alles tut, was ich will, dann gebricht es mir entweder an Demut oder an Sehnsucht“.

Auch das Elend

hat seine Vorzüge. Der Leidensweg formt den Philosophen. Der Existenz, kann nicht den Wert gegeben werden, welcher ihr zustehen würde. Auch sich in Enthaltsamkeit und Kasteien üben, schafft nicht die Herrlichkeit, welche Gott dem Menschen zugedacht hätte.

Sokrates wäre ohne seinen Leidensweg, durch die zum Synonym gewordene mürrische Gemahlin Xanthippe nicht zu dem philosophischen Ansehen gekommen, welches ihm nun angemessen wird. Sein Freund scherzte über seine zänkische Frau, seine Frau war wütend auf ihn, weil er für die Geschäftigkeit nichts taugte, aber Sokrates sagte: „Auch das hat seine Vorzüge“.

Sokrates wollte auf dem Sterbebett seine, vom Traum, gegebene Aufgabe zu Dichten noch erfüllen und ließ dem Euenos dann berichten: „Glück und der Verdruss, dass Gott beide, da sie im Kriege begriffen sind, habe aussöhnen wollen und, weil er dies nicht gekonnt, sie an den Enden zusammengeknüpft habe, und deshalb nun, wenn jemand das eine hat, komme ihm das andere nach“.

Licht formt meinen Schatten, darum weiß ich, dass das Licht noch da ist, wenn ich durch Schatten gehen muss. Denke positiv und widme Dich dem guten. Glaube, Träumen und Erinnerung sollten grundsätzlich etwas Schönes sein. Gedanken erschaffen Dimensionen und bewegen Welten.

Vorstellbar, dass ein kleines Männlein in einer fernen Dimension sich freuen würde, wenn seine Existenz positiv gestaltet würde und oft sind wir doch selbst dieses kleine Männlein oder die Frau, welche froh wären.

Zitat von Heraklit (520 vor Christus bis 460 vor Christus):

„Wenn man nicht schlechte Tage erleben würde, erkennt man die Guten nie“.

Man fühlt sich

manchmal wie in einer Dimension der Illusion (Kinofilm Matrix, Science-Fiction, 1999). Man könnte auch sagen, dass die Existenz selbst unser Bewusstsein projiziert als Kollektiv-Gemeinschaft und so unseren Möglichkeiten entsprechend das Schicksal uns als Zeugen darstellen möchte. Es bleibt noch, Glück durch, wie ich es nennen möchte, Resignation, allen Freuden und Wünschen Abstinenz zu schwören. Dann könnte es Gott reuen und er sich möglicherweise in Erinnerung rufen, dass er Wohlgefallen hatte an Deiner guten Absicht. Durch Resignation und Akzeptieren erfährt man den Zufall positiv, weil Akzeptieren einen neutralen Zustand für das Schicksal projiziert. Der Körper, Geist und Seele soll gleichwertig handeln. Die Seele will sich selbst erfahren, der Geist liefert die Erfahrung und der Körper ist das hochwertige Werkzeug und Bildnis dieser Erfahrung. Tue einfach überhaupt nichts mehr und Dein Körper wird Dir sagen, was er braucht, Dein Geist wird Dir sagen, wie das geht und Deine Seele zeigt, wie sie ist.

Reduziere das Ego auf den ursprünglichen Herzensgrund, wo das Herz nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde ohne Lügen. Aus dieser ursprünglichen Kraft kann man handeln für weiteren Fortschritt im Ursprünglichen. Das Leben ist grundsätzlich gut in immer willentlich zeugender Kraft zum Fortschritt. Gott ist immer mit Dir. Jedes Bedürfnis ist eigentlich eine gute Sache. Akzeptiere alles, dann bist Du wenigstens neutral und das Schicksal entscheidet frei. Tue das, was Du gerne tun möchtest. Das Geheimnis Erfolgreich zu sein, ist dieses auch umsonst zu tun. Das Geheimnis ist, zu tun was man wirklich gerne tut und es auch zu tun, wenn Dir kein Lohn bezahlt würde. Wenn Du Deine Arbeit gut machst, aber auch notwendigerweise kostenfrei, dann wird der Reichtum zu Dir kommen.

Nun, würde man, einen

dieser Missstände als schlecht oder gut beurteilen, hätte jener Mensch nicht viel verstanden von Gottes Kenntnis und auch Philosophie nicht verstanden. Solcher Missbrauch, macht es doch leicht, etwas zu sagen und ausgerechnet Elend formt Persönlichkeit oder Erkenntnis, worin man sich einsetze für den verlassenen Menschen.

Das Chaos formt Ordnung und gibt die Richtung zur Bekehrung von Widersachern.

Man fühlt sich Platon und Sokrates verbunden. Platon der über das Gesagte seine Sinne übte und Sokrates, welcher seine Überzeugung vertritt, und selbst dn Freitod durch den Schierlingsbecher auf sich nahm. Auch Thales, welcher seine Idee eines Ursprungs einem Dogma überordnete oder René Descartes in seinen Gedanken. Würdest Du, als Philosoph, auch sagen, dass alle Wissenschaften untergeordnet sind? Nein, alles ist gleichwertig und Du, kannst nicht einmal einen Stein unterwerfen.

Alles ist

aus sich selbst aus Glauben geschaffen. Gott kennt Dein Denken, hat Dich längst erkannt und auch wenn Du nicht viel sagst, hat Gott Dir alles gegeben. Der Glaube bietet Rettung durch seine Kraft und Freiheit für die Seele.

Begegne Gott auf Augenebene, er ist im Zentrum der kleinsten Dinge. Wenn ich sage, dass ich auch Gott bin, dann meine ich ein Teil Gottes zu sein, aber ist nicht dieser Teil, auch alles worum es geht? Ich bin nicht Gott, aber ich bin ein Teil vom Ganzen und Gott ist alles, also ist dieser Teil auch alles und das Ganze. Begegne dem Gegenüber und Gott auf Augenebene aber auch einem Stein. Diese kleinsten Tatsachen, aber auch alle anderen Dinge sind im Ursprung aus Gott und Glauben und existieren in Verbundenheit von Gott aus ihm selbst erschaffen, auch schon vor mir in Existenz und in immer willentlich zum Fortschritt zeugenden Kraft.

Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich bin, aber ich weiß, dass ich mehr bin, als man sieht, und darin bin ich schon mehr als jener Mensch oder Tier, welches sagt: „Ich bin nur ein Mensch“. Wunder passieren jeden Tag. Einmal ist es ein Regenbogen, den die Sonne bei Ihrem Untergang im Regen macht und manchmal ein lächeln, dass dir jemand schenkt aber Wunder passieren.

Eigenverantwortung und Respekt als Mittel soll vordergründig mein Leben definieren und keine anderen einzuschränken. Einen Mann definiert; wird zum Mann, wenn er gelernt hat zu herrschen über das, was zu ihm gehört und was er ist in Eigenverantwortung, bis zu dem Punkt, dass er keinen Anderen einschränkt in seinem Gebiet.

Eine Existenz

als hypothetischer Versuch, Ein (worst case) Experiment, um zu erfahren, ob eine zielführende Existenz sinnvoll ist, ob das Projekt Mensch funktionieren kann, wäre vorstellbar. Hypothetisch könnte man das als Wahrheit betrachten; Gott, welcher uns entstehen ließ, als Gedanke der Götter und letztlich diese rettet und in seine Existenz nimmt, welche überwinden und zu ihm, in Einheit, finden.

Das letzte Kapitel: „Ihr Kommentar“.

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4 Responses to „Wer bin ich?“ – Ein Weg des Philosophierens

  1. Emanuel_Baltensperger_CH1987 says:

    Eine Metaphysik, wie ich im Lotto gewonnen habe: Personen fragen mich, „wie?“; wenn ich ein Gespräch eröffne mit dem Satz: „Ich habe im Lotto gewonnen“.

    Es gibt Möglichkeiten in der Metaphysik, welche sich erst entscheiden, wenn eine Tatsache überwacht wird. Ich nehme mir vor, jeden Abend fünf Minuten, Worte wie: „ich gewinne dieses Jahr im Lotto“, zu wiederholen. Die Grundlage einer These wäre, dass Tatsachen entstehen müssen, sobald ich an die Einbildung wirklich glaube. Sobald also meine Dimension der Vorstellungen die Übereinstimmung erlangt, müsste die Realität auch diese Umsetzung finden.

    Ich habe bisher dadurch noch nicht im Lotto gewonnen aber zumindest konnte ich es, als Gedanken in Existenz rufen das kann sich Jeder vorstellen.

    Überwindung möchte ich im gleichen Kontext betrachten, indem man das aufregende Gefühl beim Überwinden als positives Gefühl deklariert und sich einbildet, dass das aufregende Gefühl nach der Überwindung erstrebenswert ist, zur Sucht werden lässt, durch Umprogrammieren einer Registrierung, Illusion und Glauben. Man könnte sich dann letztlich alles trauen, was man zu Tun wünscht und hat als Bedürfnis noch eine Befriedigung darin gefunden.

  2. Emanuel_Baltensperger_CH1987 says:

    Zeit ist ein gewesenes Sein und die Distanz zum kommenden Ereignis des Seins im gegenwärtigen Empfinden des Seins. Sein ist ein Zustand zurzeit anwesend, wenn das kommende Ereignis erwartet wird, was sich aus der Aneinanderreihung der vergangenen Ereignisse ergeben wird. So ist die Wahrnehmung das Sein und die Distanz die Zeit.

  3. Emanuel_Baltensperger_CH1987 says:

    Gravitation wirkt nicht auf alle Körper gleich. Jede Masse erzeugt ein eigenes Gravitationsfeld. Ein massiver Volumenunterschied würde notwendig dies nachweislich zu prüfen, wie das von unterschiedlicher Masse der Planeten, welche die Schwerkraft maßgeblich beeinflussen.

  4. Emanuel_Baltensperger_CH1987 says:

    Ein unendliches und endlos großes Sein als Existenz, könnte in unendlichem Raum, an allen sozusagen unendlichen Orten gekommen sein, die Leere dehnt sich aus, während Gravitation das einzelne physikalische System im Gleichgewicht hält und durch Masse wird Zeit definiert.

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